Das Wichtigste auf einen Blick
  • Branding schafft Wiedererkennungswert und differenziert B2B-SaaS-Unternehmen im überfüllten Markt.
  • Rebranding ist ein strategischer Schritt, der sorgfältige Planung und klare Kommunikation erfordert.
  • Visuelles Erscheinungsbild, Brand Voice und Positionierung bilden gemeinsam die Markenidentität.
  • SEO-Risiken und Kundenkommunikation sind die wichtigsten Aspekte beim Rebranding-Rollout.
  • Employer Branding als Teil des Gesamtbrandings stärkt auch die Mitarbeitergewinnung.
Branding – Branding und Rebranding für B2B-SaaS-Unternehmen | Inno ONE Blog

Eins ist klar: Markenerkennung ist für das Geschäft definitiv von Vorteil! Beim erfolgreichen Branding schaffen Sie dabei nicht nur einen Wiedererkennungswert, sondern hinterlassen einen sehr positiven Eindruck. Gerade im B2B-SaaS-Bereich kann der Eindruck für die Geschäftsabwicklung entscheidend sein. Angesichts der Bedeutung des Branding kann es schwierig sein, herauszufinden an welcher Baustelle man anfangen soll. Vielleicht haben Sie bereits vom Employer Branding gehört?

Finden Sie Ihren aktuellen Schwerpunkt: Haben Sie bereits ein Branding geschaffen und möchten sich schlichtweg weiterentwickeln und mit einem Rebranding glänzen? Oder möchten Sie etwas gänzlich Neues schaffen? Egal, ob sich die Fragen in Ihrem Kopf um das Branding oder Rebranding für Ihr SaaS-Unternehmen kreisen. Im folgenden Blogartikel erfahren Sie Anreize und hilfreiche Tipps, um zur #1 zu werden.

Was bedeutet Branding oder Rebranding für Sie?

Wenn Sie darüber nachdenken, mittels Branding eine neue Marke zu kreieren oder Ihre bisherige Marke mithilfe von Rebranding aufzupolieren, sollten Sie zuerst herausfinden, was Branding, bzw. Rebranding für Sie eigentlich bedeutet. Haben Sie zum Beispiel mit Ihrem Team ein Rebranding-Projekt ins Leben gerufen, muss das Ziel klar definiert sein. Wichtig dabei ist, dass das Ziel nicht von Ihrer Konkurrenz definiert wird und Sie lediglich versuchen, mit der Konkurrenz mitzuhalten. Das Rebranding zielt darauf ab, ein Alleinstellungsmerkmal herauszustellen und sich von der Konkurrenz klar abzuheben.

Von Zeit zu Zeit unterziehen sich auch große Marken wie Gmail oder Instagram einem Rebranding, um sicherzustellen, dass sie außergewöhnlich bleiben und nicht wie jede andere Marke betrachtet werden. Egal, worauf das Rebranding im Endeffekt abzielt, ob man als Unternehmen größer aussehen möchte oder eine spezifischere Zielgruppe ansprechen möchte. Wirklich wichtig ist, dass das Team eine gemeinsame Linie fährt. Schließlich investieren alle Teammitglieder viel Zeit und Mühe, um eine Marke in Ihrem SaaS-Unternehmen aufzubauen.

Verlieren Sie sich nicht im Detail!

Wenn es um die Schaffung oder Veränderung der eigenen Marke geht, steckt der Teufel tatsächlich nicht im Detail, sondern im effektiven Prozess. Was Design anbelangt, gibt es kein richtig oder falsch. Die Ästhetik liegt im Auge des Betrachters, deshalb ist es für den Workflow kontraproduktiv, sich mit zu vielen Kleinigkeiten aufzuhalten. Ob das Logo jetzt rot oder orange werden soll, darf nicht die Hälfte der Projektdauer beschlagnahmen. Am Ende des Tages kommt es mehr auf das allgemeine Aussehen Ihrer Marke an und darauf, was für ein Gefühl Sie damit vermitteln. Haben Sie einen talentierten Designer, der Ihnen einen Markenstyleguide erstellt, wird sich die richtige Farbe sowieso wie von Zauberhand zu erkennen geben.

Warum Sie Ihr Branding und Rebranding einfach halten sollten

Was nicht nur den Workflow beim Branding und Rebranding deutlich erleichtert, ist das Design und Logo so einfach wie möglich zu halten. In den meisten Fällen wirkt ein klares und einfaches Design modern, anspruchsvoll und seriös. Versucht man das Logo und die Farbkombination zu komplex zu gestalten, kann es ganz schnell veraltet und unprofessionell wirken. Deshalb ist es oftmals ratsam, lieber einen Schritt zurückzugehen und das Design klassischer zu halten.

Sollte das Design Ihrer Brand immer etwas mit Ihrem Produkt zutun haben?

Die klare Antwort ist: Nein! Bei der Schaffung Ihres Branding oder Rebranding, sollte das Motto „Kann muss aber nicht“ im Vordergrund stehen. Sie sollten nicht zwingend ein Logo aussuchen, dass Ihre Produktlösung oder Dienstleistung widerspiegelt. Ihr Logo kann überhaupt Nichts damit zu tun haben und trotzdem sehr erfolgreich sein. Einige der größten Marken der Welt haben Logos gewählt, die keinen Zusammenhang zu den Produkten des Unternehmens aufweisen, wie beispielsweise Apple. Wenn Sie sich also einen Markennamen oder Logo überlegen, lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und sprengen Sie ruhig die eigenen Grenzen.

Lassen Sie sich von anderen Unternehmen inspirieren!

Es kann von großen Vorteil für Sie sein, sich von Ihren Konkurrenten inspirieren zu lassen, wenn es um das eigene Branding oder Rebranding geht. Allerdings sehen sich viele SaaS Unternehmen nur bei direktem Konkurrenten um. Sich dort inspirieren zu lassen ist natürlich nicht nur praktisch, sondern Unternehmen können sich so am besten mit dem jeweiligen Branding identifizieren. Sie sollten sich aber auch außerhalb Ihrer Branche inspirieren lassen. So können Sie sicherstellen, dass Sie auch einen Blick aus Ihrer Komfortzone wagen. Vor allem in der SaaS-Branche kann es von Vorteil sein, einen etwas unkonventionelles Branding zu betreiben. So können Sie sich mit wenigen Worten bereits von der direkten Konkurrenz abheben.

Emotional Branding: Marken, die Menschen bewegen

Ein starkes Branding wirkt nicht nur über Logo und Farben, sondern über Gefühle. Emotional Branding baut eine langfristige Kundenbindung auf, indem eine Marke einen symbolischen Wert bekommt, der über das reine Produkt hinausgeht. Marken wie BMW, Apple oder Starbucks zeigen das, sie polarisieren weit über ihr Angebot hinaus und machen aus Käufern treue Kunden. Der Effekt ist spürbar, denn Marken mit emotionalem Charakter werden positiver bewertet und ziehen eher Neukunden an.

Für die Umsetzung eignen sich vor allem drei Wege. Mit Storytelling im B2B geben Sie Ihrer Marke eine Identität und ein klares Warum. Audiovisuelles Design über Bilder, Farben, Film oder Podcast löst Emotionen aus. Eine durchdachte User Experience sorgt dafür, dass jede Interaktion mit Ihren digitalen Produkten die Marke stärkt. Gerade im B2B lohnt sich das, denn viele Anbieter kommunizieren zu technisch. Sprechen Sie den Nutzen einfach und greifbar an, dann verstehen Ihre Wunschkunden schneller, wofür Sie stehen.

Fazit

Wenn es um das Branding und Rebranding im B2B SaaS Bereich gibt, dürfen Sie sich auch gerne aus dem Fenster lehnen und die eigenen Grenzen sprengen. Allerdings sollten Sie dabei authentisch sein und mit Ihrem Team an einem Strang ziehen. Das perfekte Branding ist dabei unkonventionell und modern bis einfach gehalten. Für viele Unternehmen ist dieses Unterfangen ein Drahtseilakt, weshalb sich einige für eine passende Unterstützung entscheiden.

Wir bei Inno ONE arbeiten mit vielen Unternehmen in der Tech- und SaaS-Branche zusammen und haben mit dem Wechsel von Innoway zu InnoONE selbst ein Rebranding umgesetzt. Dabei unterstützen wir die Unternehmen erfolgreich beim Branding, Rebranding und dem gesamten Social Media Auftritt. Wenn Sie auch gerne zur ungeschlagenen #ONE Ihrer Branche werden möchten, vereinbaren Sie gerne ein unverbindliches Beratungsgespräch, um mehr über unsere Leistungen zu erfahren.

Häufig gestellte Fragen und Antworten

Wann ist ein Rebranding für ein B2B-SaaS-Unternehmen sinnvoll?

Ein Rebranding ist sinnvoll bei: Positionierungsänderung oder Zielgruppenerweiterung, Expansion in neue Märkte (z.B. international), nach Fusionen oder Übernahmen, bei veralteter Markenidentität, die den aktuellen Unternehmenswerten nicht mehr entspricht, oder wenn das ursprüngliche Branding das Wachstum limitiert.

Welche Elemente umfasst ein umfassendes Branding-Konzept?

Ein vollständiges Branding umfasst: visuelles Erscheinungsbild (Logo, Farben, Typografie, Bildsprache), verbale Identität (Brand Voice, Messaging, Tagline), Positionierung und Wertversprechen, Customer Experience und kulturelle Werte. Im B2B-SaaS-Bereich ist zudem das digitale Produktbranding (UI/UX) Teil der Marke.

Wie geht man ein Rebranding-Projekt methodisch an?

Ein strukturiertes Rebranding durchläuft: Analyse (aktuelle Positionierung, Wettbewerb, Kundenperspektive), Strategie (neue Positionierung, Zielgruppe, Differenzierung), Kreativphase (neue visuelle und verbale Identität), Implementierung (Website, Assets, Kommunikation) und Rollout mit interner und externer Kommunikation.

Welche Risiken birgt ein Rebranding und wie minimiert man sie?

Risiken sind: Verlust etablierter Markenbekanntheit, Verwirrung bei bestehenden Kunden und Verlusten in SEO-Rankings durch URL-Änderungen. Minimierung durch: schrittweises Rollout, klare Kommunikation der Gründe, Weiterleitung aller bestehenden URLs, proaktive Information von Bestandskunden und internen Stakeholdern.

Wie kommuniziert man ein Rebranding gegenüber bestehenden Kunden?

Transparenz ist entscheidend: Informieren Sie Bestandskunden vor dem öffentlichen Launch persönlich. Erklären Sie die Gründe, betonen Sie die Kontinuität (gleiche Qualität, gleiche Ansprechpartner) und zeigen Sie, wie das Rebranding ihnen nützt. FAQ-Dokumente und eine Transition-Microsite helfen bei der Kommunikation.

02 Img 0902 Graded02 – revenue-webinar | Inno ONE
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Maurice Braun
Gründer & Geschäftsführer

Maurice Braun ist Gründer der Inno ONE GmbH in Hamburg und spezialisiert auf B2B-Leadgenerierung, LinkedIn Ads und Account-Based Marketing für Tech- und SaaS-Unternehmen.

Inno ONE GmbH Hamburg